Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht zum Freundeskreis-Seminar 2010 zur
Aus- und Fortbildung von Gruppenbegleitern von Daniela Rüst

 

 

Ich hatte das Vergnügen vom 15.-17. Oktober 2010 an dem
Freundeskreis-Seminar zur Aus-und Fortbildung von Gruppenbegleitern
teilnehmen zu können. Wir waren ungefähr 30 Teilnehmer aus vielen
verschiedenen Landesverbänden.

 

Ich hatte doch manchmal einige Probleme die Kommunikation der Vertreter
aus Bayern zu verfolgen, obwohl ich mich wirklich bemüht habe. Die Kollegen
fanden das natürlich sehr witzig, aber manchmal haben sie sich auch bemüht,
Hochdeutsch mit mir zu reden.

Das war das zweite Freundeskreis- Seminar an dem ich teilgenommen habe
und ich fand meinen ersten Eindruck noch einmal bestätigt. Ich denke, ich
kann es jetzt besser ausdrücken, was mich am Freundeskreis so fasziniert
und auch fesselt.

Das Bild einer Kommode mit vielen kleinen Schubladen kam mir in Sinn. Wenn
 man irgendwo hinfährt und viele verschiedene Leute kennenlernt, dann versucht
man automatisch, diese Leute einzuordnen.

Beim Freundeskreis ist das allerdings nicht so, auf jeden Fall kommt es mir
nicht so vor. Hier werden einfach die einzelnen Schubladen rausgenommen,
damit auch Platz für alle da ist. Diese Kommode hat ein stabiles Dach, zwei
Seiten- und eine Rückwand, eine Seite ist jedoch offen.

Die offene Seite lässt Luft zum Atmen, Platz für neue Ideen und natürlich
impliziert sie auch eine offene Tür für neue Gesichter.

Ich habe so etwas  noch nie zuvor in einer Gruppe mit mir völlig Fremden
erlebt, aber ich bin jetzt schon ganz gespannt auf das nächste Freundeskreis-
Wochenende.

Eure Daniela

(Gleichstellungsbeauftragte für Angehörige)