FK Leuchtfeuer in Potshausen

Seminar des Freundeskreises „Leuchtfeuer“ vom 22. Oktober  bis 24. Oktober 2010

 


Zum 3. Mal fand in Potshausen ein Wochenend-Seminar statt, das wiederum
von Michael van Harten geleitet wurde.

Wir hatten beschlossen, verschiedene Themen zu behandeln:

1.       Co-Abhängigkeit

2.       Abgrenzung

3.       Alltagsbewältigung

Bis 17 Uhr trafen alle Gruppenmitglieder nach und nach ein und wir begrüßten uns.
Kurz vor dem Abendessen begannen wir das Seminar mit einem sogenannten „Blitzlicht“.
Wir erzählten erst einmal mit ein paar Worten, wie es uns geht. Nachdem wir gegessen
hatten, sprachen wir über unsere Vorstellungen des Seminars. Michael hatte hierzu
einige Fragen vorbereitet und als wir die Antworten vorgelesen hatten, wurden diese
im Einzelnen erläutert. Der Rest des Abends stand zur freien Verfügung.

Der Samstag begann vor dem Frühstück mit einer sogenannten „Andacht“ und danach
wurde das Thema Co-Abhängigkeit behandelt. Hierzu teilten wir uns in Kleingruppen
auf und beantworteten folgende Fragen bzw. berichteten wir aus unseren Erfahrungen:

1.       Wie definiert ihr Co-Abhängigkeit? Was bedeutet sie?

2.       Ist co-Abhängigkeit eine Krankheit? Wenn ja, was sind die Symptome?

Als alle Gruppenmitglieder wieder zusammen kamen, wurden die Antworten ausgiebig
erläutert bzw. es entstand darüber eine lebhafte Diskussion. Zu diesem Thema erhielten
wir von Michael noch eine Zusammenfassung. Wir machten dann eine kurze Pause und
haben das Thema Abgrenzung in Angriff genommen. Michael verteilte hierzu für die
Kleingruppen verschiedene Fragen und anschließend wurden die Antworten in der gemeinsamen
Gruppe besprochen. Dabei stellten wir fest, dass es oft sehr schwer ist, eine Grenze zu ziehen,
zu lernen NEIN zu sagen. Die Zeit war im Flug vergangen, so dass wir das Abendessen einnahmen.

Um 19:30 Uhr gründeten wir Fahrgemeinschaften und haben in der Eisdiele „Bei Bruno“ einen
vergnügten Abend verlebt.

Am Sonntag sind wir vor dem Frühstück im Seminarraum zusammengekommen, um wieder den
Tag mit einer „Andacht“ beginnen zu lassen. Für den Vormittag stand das Thema
„Alltagsbewältigung“ an und wir teilten uns in Kleingruppen auf. Nach einer kurzen
Pause sprachen wir im großen Kreis hierüber. Es wurde von verschiedenen Möglichkeiten
berichtet, den Alltag zu bewältigen. Einige erzählten, dass sie zu einer Ersatzdroge greifen:
Kaffee, Zigaretten, Fernsehen, Computer und auch Arbeit. Aber es wurde auch von positiven
Dingen berichtet: Handarbeit, Radfahren und andere Hobbies, um zufrieden zu sein und einen
Ausgleich zu verschaffen.

Nach dem Mittagessen trafen wir uns noch einmal im Seminarraum wieder, um das Wochenende
Revue passieren zu lassen. Jedes Gruppenmitglied teilte mit, ob die Erwartungen dieses
Seminars erfüllt wurden. Wir waren alle der Auffassung, dass es ein schönes Wochenende
war und wir doch vieles gelernt haben. Zum Schluss bedanken wir uns bei Michael für
die hervorragende Arbeit, die er geleistet hat. Bevor wir uns voneinander verabschiedeten,
bildeten wir einen Kreis,  fassten uns an den Händen und Michael sprach noch ein paar
abschließende Worte.

 

Rita Döbber, FK „Leuchtfeuer“

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